À propos… Land

Versione italiana vedi sotto
English version below

Nach anderthalb Monaten, wo wir in einem Projekt für die Konservierung der Natur und der Schildkröten mitgearbeitet haben, fern der Zivilisation, haben wir uns entschlossen das Land: Costa Rica, als, leider aber wahr, echte Touristen zu erkunden. …Die ersten unwohlen, gegensätzlichen Gefühle lassen sich schon in den ersten Tagen bemerken. Nun werdet ihr mich als verrückt halten, oder als jammerndes, kleines verwöhntes Mädchen. Aber vielleicht kann ich meine Gedanken etwas besser beschreiben und so Verständnis gewinnen.

Was immer du besuchen möchtest, wird einen Preis haben. Es lebe der Kapitalismus.

Im ersten Augenblick denkt man, dass es gar nicht so unnormal sei, „diese Länder verdienen ja dank des Tourismus“. Schaut man aber besser hin, hat wirklich praktisch alles ein Preis. Damit meine ich nicht die Miete eines Kajaks oder eine entspannte Massage. Damit meine ich Orte, bei denen ich mir die Frage stelle, warum diese kommerzialisiert sind? Und wer hat die Macht über diese Grundstücke und warum?

Ein Spaziergang im Wald, die Besichtigung eines Wassersfalls oder die Überquerung einer hängenden Brücke. Diese kosten alle 15 $ und mehr pro Person. Warum entsetzt mich das? Meine Erwartungen werden nicht erfüllt. Denn ich erwarte, dass diese Aktivitäten kostenlos sind.

Old 5 colones bill with 2 mistakes, do you see them?
Big hall of the Teatro Nacional de Costa Rica

Aber warum kann dieser Gedankengang sehr unfair und nicht reflektiert sein? Costa Rica folgt eigentlich den perfekten ökonomischen kapitalistischen Regeln. Und bei wem können wir uns dafür bedanken? Den westlichen Industrieländern und dem Kolonialismus (2). Das heißt, es ist sehr einfach für mich darüber enttäuscht zu sein und andere Erwartungen zu wünschen. In dem Sinne haben wir noch einen langen Weg vor uns und Aussagen wie „es ist nicht meine Schuld, wenn deren Politik eine Katastrophe ist“ oder „Ich bin von den -70, -80, -90 (oder mehr) Jahren, ich habe mit der Kolonialzeit nichts zu tun“ sind sehr blauäugig. Denn unser aktueller europäischer oder westlicher Komfort kommt genau aus dieser Epoche. Der globale Norden ist durch Ausbeutung des globalen Südens zum Reichtum gelangt. Bis heute haben wir billigen Zugang zu Rohstoffen in den ehemaligen Kolonialgebieten. Und bis heute hat das mit Ausbeutung, unfairen Handelsabkommen und Unternehmen mit unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu tun. Mehr über die Auswirkungen unseres Konsums könnt ihr im Kurzfilm „The story of stuff“ erfahren.

 Und wie ist die Reaktion Europas: wie Alice Hasters in ihrem Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ sehr gut beschreibt: „Grenzen schließen. Wegschauen. Nationalstolz. So tun, als ob man nichts damit am Hut hätte, und weiterhin Kaffee trinken, Schokolade essen, Gold und Diamanten, Smartphones und Tablets kaufen.“ Und ich würde noch ergänzen: reisen zu können, und gleichzeitig erwarten, dass es weniger kostet, als zu Hause.

Wie schon erwähnt, der Weg ist lang, die Schuld ist niemandem persönlich zu geben, aber wir müssen uns dieser Realität und Ungerechtigkeit endlich stellen und unsere, weiße, tief eingeprägte kolonialistischen Gedankengänge endlich in Frage stellen.
Trotzdem bin ich, wie viele andere, überzeugt, dass wir generell unser ganzes System hinterfragen und einem Wandel anstreben müssen. In der Landwirtschaft, der Bildung, Politik, oder im gemeinsmen Umgang miteinander um nur einige zu nennen. Ich habe Bedenken über die Kommerzialisierung von Orten, welche eigentlich für alle gedacht sind. Wenn ein Park, ein Fluss oder einen Wasserfall zu Geld gemacht wird, dann können diese zum Teil vor Überflutungen von Menschen geschützt werden. Aber einen Preis zu geben, grenzt gleichzeitig wiederum eine beeinträchtigte Gruppe aus, welche es sich nicht leisten kann, dieses Geld auszugeben. Zum Glück hat Costa Rica die Preise für Einheimische 3x tiefer festgesetzt als für die Ausländer, dann werden diese zumindest berücksichtigt.

Auf der Wanderung des Tenorio Vulkan Parks, waren am frühen Morgen, direkt bei Eröffnung des Parks, schon recht viele Tourist*innen unterwegs. Sogar unser Hostelbesitzer meinte nicht zu spät mit der Wanderung zu starten, denn viele Menschen würden diese machen. Das heißt, es sollte recht viel Geld einfließen. Aber wo geht dieses ganze Geld hin? Die Infrastruktur für beeinträchtigte Personen war nicht zu sehen, der einzige Wanderweg, welcher sich dann in zwei aufspaltet, war nicht länger als 3.5, max. 4 km. Im Park selbst, bezüglich der Infrastruktur, muss also nicht viel Geld investiert werden, zumindest glauben wir das. Wir fragten am Eintritt und der Herr meinte, dass das Geld der Staat verwalten würde und dass es zur Konservierung der Natur und dem Erhalt von Naturparks genutzt würde. Er meinte genauer gesagt die SINAC. Dieses ist ein staatliches Organ, welches eine rechtliche Autorität hat und der Funktion nachkommt, die Nachhaltigkeit der natürlichen Ressourcen mit der Integration der Forstwirtschaft, Wildtiere, Schutzgebiete und Wassersysteme, durch Richtlinien, zu verwalten. SINAC ist ein Konzept des umfassenden Schutzes, dass die Möglichkeit bietet, eine verantwortungsvolle Regierungsführung zu entwickeln, die den Staat, die Zivilgesellschaft, die Privatwirtschaft und jeden Einzelnen des betroffenen Landes einbezieht und sich für den Aufbau einer gesunden und ökologisch ausgewogenen Umwelt einsetzt. (3) Ein wunderschönes Konzept, in welches es sich lohnt zu investieren. Ob dieser wirklich so eingesetzt wird?
Gleichzeitig kamen uns die Erzählungen von unserem Guide aus dem Corcovado Park in den Sinn, welcher uns sagte, dass die Ranger sehr schlecht bezahlt werden und ihre Anzahl würde immer geringer. Aber genau diese haben eigentlich die Hauptaufgabe, die Natur, vor z.B. illegaler Abholzung zu schützen.
Dieses Thema ist sehr komplex und ich habe auch nicht alle notwendigen Informationen, um genauer beurteilen zu können. Schlussendlich haben wir uns entschlossen, dieses System des Kapitals nicht unterstützen zu wollen, und haben uns kostenlos in den Parks eingeschmuggelt.

Entrance sign of a National Park in Costa Rica
River crossing with the car, try first, than think

Das war selbstverständlich ein Scherz, aber was wir doch gemacht haben, wir haben auf recht viele Aktivitäten wie Rafting, Hängebrücken oder bezahlte thermal Flüsse verzichtet und unser Geld in Naturschutzparks investiert. Somit sind wir durch unterschiedliche und wunderschöne Wälder gewandert, mit einem Preis, aber es war trotzdem wunderschön.

Wer genau gelesen hat, hat vielleicht bemerkt, dass ich die Preise in Dollar aufgeschrieben habe, und ja, das war kein Fehler. Die Preise sind nicht in Colones, der lokalen Währung, sondern in amerikanischen Dollar angegeben. Hier kommen schon die nächsten Gedanken. Wie viel Einfluss hat eigentlich Nordamerika oder andere Länder auf Costa Rica?
Als wir in Uvita von einem Strand, der recht weit entfernt von unserem Hostel war, zurückkehren wollten, haben wir einen netten Nord Amerikaner getroffen, der sehr hilfsbereit wirkte und uns gleich in seinem großen, riesigen Auto eine Rund-Tour der Gegend anbot, bevor er uns zum Hostel brachte. Die Klimaanlage war so heftig, dass ich in einem tropischen Land fast eingefroren war. Trotz meiner meistens großen Klappe hatte ich diesmal nicht den Mut einen aufklärendes Klimaschutz Diskurs zu starten, und fror stattdessen leise ein. Dort in der Nähe, brachte er uns auf seinen Hügel, wo er ganz oben, nachdem wir mindestens 30 min auf Schotterpiste fuhren, durch dichten Wald, ganz stolz, seine große Hütte, welche noch in Aufbau war, zeigte. Unser ganzes Gespräch war praktisch fokussiert auf wie viel er besaß und wie alles so großartig sei. Nun, würde ich gerne keine Vorurteile haben und so tun, als ob ich eine sehr offene Frau bin, aber nein. Manchmal habe ich Schwierigkeiten dabei, hauptsächlich nach solchen Begegnungen. Trotz seiner Großzügigkeit hatte ich kein Verständnis für sein Verhalten und Reden, und sah diese ganze Geschichte als eine subtile Art von Profit und Ausbeutung, nur weil „er es kann“. Klar möchte ich diese Person als Individuum nicht beschuldigen und beschämen, ich frag mich nur wie kann Geld, also Macht eine Person beeinflussen und wie wirkt sich diese dann nach außen, auf anderen Menschen und Umgebung, aus.

In diesem Zusammenhang kam mir dieser Artikel in den Sinn, welches ich vor einiger Zeit gelesen habe.  Es geht um das costaricanische indigene Volk Brörán, mit nur 600 Mitgliedern, welches seit Jahrzehnten für die Zurückgewinnung ihres Landes kämpft. Sibar ist Mitglied dieser Gemeinschaft und erzählt «In Costa Rica gibt es 24 indigene Territorien (…) und das Térraba-Territorium ist 9.355 Hektar groß und zu 80 % in der Hand von Nicht-Indigenen», betont er. Es wird von Landwirten, die sich nicht an dieses Gesetz halten, weiter bewirtschaftet. Das, obwohl das Gebiet seit 1956 offiziell als Reservat anerkannt ist und allein ihnen zur Verfügung stehen soll. Dieses Recht wurde ihnen durch unterschiedliche Gesetze und Dekrete immer wieder zugesichert, aber passiert ist nichts. Also gründeten die Terraba einen Ältestenrat und beschlossen selbst aktiv zu werden und sich das Land zurückzuholen.

Some days in the City of San Jose
If you don’t have a coffee sock, use your normal one

Seine Gruppe (100 Personen) gehören zu den Befreiern. «Wir kamen um vier Uhr morgens an, ließen uns auf der Farm nieder und gaben eine Erklärung ab, in der wir sagten, dass die Farm tatsächlich zurückgewonnen wurde und dass die Person, die sich das Land angeeignet hatte, eine angemessene Zeit hatte, alles zu entfernen, was ihr gehörte, und dass das Land uns gehört», erinnert sich Sibar. «Als wir diese Farm betraten, gab es keinen einzigen Baum, sondern nur Gras. Heute, drei Jahre später, ist es sehr interessant, weil die Tiere angefangen haben, hierher zu kommen, und wir haben Ernährungssicherheit, hier produzieren wir unser Essen“, erklärt er. „Die indigenen Völker haben nirgendwo Platz, um etwas anzubauen, und die Bauern haben nur Land für ihr Vieh“, kritisiert er.

Dieser Konflikt ist lange noch nicht gewonnen, denn klar kamen die Klagen, Strafgerichte und ebenso gewalttätige Momente. Es gibt zwar Gesetzte zum Schutz des Landes der indigenen Völker aber der Staat unternimmt nichts, diese auch durchzusetzen. Es wurden schon zwei Mitglieder der Brörán ermordet, Jhery Rivera im Februar 2020 und Sergio Rojas, im März 2019. Trotz allem werden die Menschen weiterkämpfen, für die kommenden Generationen. (1).

Meines Empfindens sind diese Ereignisse unfassbar. Wir sind im Jahre 2021, und immer noch existieren keine ausreichend starken Menschenrechte und ganz besonders Rechte der indigenen Völker. Viele begründen, dass diese Landwirt*innen das Land legal gekauft hätten, und deshalb eigentlich die volle Macht darüber haben. Ich finde trotzdem eine solche Argumentation zu einfach. Was wirklich demokratisch, oder eben legal ist, ist noch sehr fern von Gerechtigkeit. Das heisst: Wir haben ein Problem: Die Indigenen wurden verjagt und erheben nun die Stimme. Diese müssen gehört werden.

Waterfall at the Rio Celeste but no swim
Cloud forest in Santa Elena – just magical

Indigene Völker, die weniger als 5% der Weltbevölkerung ausmachen, schützen 80% der globalen Biodiversität, aber sie sind in Gefahr. (4)
«Obwohl sie unterschiedliche Bräuche und Kulturen haben, sind sie mit denselben harten Realitäten konfrontiert: Vertreibung von ihrem angestammten Land, Verweigerung der Möglichkeit, ihre Kultur auszudrücken, körperliche Angriffe und Behandlung als Bürger zweiter Klasse. {…} Die Diskriminierung ist der Grund dafür, dass indigene Völker 15 % der extrem Armen auf der Welt ausmachen. Weltweit leiden sie auch unter einer höheren Rate an Landlosigkeit, Unterernährung und Binnenvertreibung als andere Gruppen.

Amnesty International setzt sich für die Rechte indigener Völker in allen Regionen der Welt ein und fordert von den Staaten die Anwendung und Entwicklung dringend benötigter Gesetze zum Schutz ihres Landes, ihrer Kultur und ihrer Lebensgrundlagen» (5). Zum Glück existieren Organisationen wie Amnesty, an die es empfehlenswert ist zu spenden oder sogar mitzuarbeiten, wenn wir die Welt zu einem besseren Ort machen wollen.


Was heisst das alles für uns, welche als Tourist*innen reisen? Ich glaube es ist von extremer Wichtigkeit, nicht nur als privilegierte Tourist*innen ein Land zu erkundigen und davon fürs eigene Wohl zu profitieren, sondern sich auch für die Geschichte und die Völker der Orte zu interessieren. Wer hat hier gelebt oder lebt hier immer noch? Welche Institutionen und Infrastrukturen wollen wir finanzieren und weshalb? Ist es, weil es so schön ist auf Facebook oder Instagram das Foto zu posten? Ein To-do/ Bucket-List abgehackt zu haben? Wohin geht das Geld? Es ist von noch grösserer Wichtigkeit sich über die Indigenen Völkern zu informieren und diese zu unterstützen. Sei es durch Spenden an Organisationen, welche diese unterstützen, sei es von diesen zu reden oder ihnen noch direkter, lokal zu helfen.
Wir hoffen, dass wir bald die Möglichkeit haben diese Kulturen der Vorfahren näher kennenlernen zu können und noch vieles mehr zu lernen.

VERSIONE ITALIANA

Dopo un mese e mezzo di collaborazione a un progetto per la conservazione della natura e delle tartarughe, lontano dalla civiltà, abbiamo deciso di esplorare il paese: Costa Rica, come, purtroppo ma vero, da veri turisti. …I primi sentimenti confusi e contrastanti si possono notare già nei primi giorni. Ora penserete che sia pazza, o una ragazzina viziata e piagnucolosa. Ma forse posso descrivere un po‘ meglio i miei pensieri e quindi ottenere comprensione.

Qualsiasi cosa scegliate di visitare avrà un prezzo. Viva il capitalismo.

Inizialmente si pensa che alla fin fine non sia così anormale, „dopo tutto, questi paesi guadagnano grazie al turismo“. Ma se si guarda più da vicino, praticamente tutto ha un prezzo. Con questo non intendo l’affitto di un kayak o un massaggio rilassante. Con questo intendo luoghi dove mi chiedo perché siano commercializzati? E chi ha il potere su queste proprietà e perché?

Una passeggiata nelle foreste, visitare una cascata o attraversare un ponte sospeso. Tutto costa dai 15 dollari o più a persona. Perché questo mi sconcerta? Le mie aspettative non sono state soddisfatte. Perché mi aspetto che queste attività siano gratuite.

Taking a taxi boat to Tortuguero
Gliding through prestine Tortuguero National Park with an electric boat

Ma perché questo ragionamento può essere molto ingiusto e non riflettuto? Il Costa Rica segue effettivamente le regole della perfetta economia capitalista. E chi possiamo ringraziare? I paesi industrializzati occidentali e il colonialismo (2). Detto questo, è molto facile per me essere delusa da questo e avere altre aspettative. In questo senso abbiamo ancora molta strada da fare e affermazioni come „non è colpa mia se le loro politiche sono un disastro“ o „sono degli anni -70, -80, -90 (o più), non ho niente a che fare con l’era del colonialismo“ sono molto ingenue. Perché il nostro attuale benessere europeo o occidentale proviene esattamente da quell’epoca. I paesi del nord globale si è arricchito sfruttando i paesi del sud globale. Fino ad oggi abbiamo un accesso economico alle materie prime nelle aree ex coloniali. E fino ad oggi, questo ha a che fare con lo sfruttamento, gli accordi commerciali sleali e le aziende con condizioni di lavoro disumane. Per saperne di più sull’impatto del nostro consumo, puoi guardare il cortometraggio „The story of stuff„.

 E qual è la reazione dell’Europa: come descrive molto bene Alice Hasters nel suo libro (tradotto dal tedesco) „Cosa i bianchi non vogliono sentire sul razzismo, che però dovrebbero sapere“: „Chiudere frontiere. Guardare dall’altra parte. Orgoglio nazionale. Fingendo di non averci niente a che fare, e continuando a bere caffè, mangiare cioccolato, comprare oro e diamanti, smartphone e tablet“. E a questo aggiungerei: viaggiare aspettandosi che costi meno che a casa, postando un selfie sui social media.

Come detto prima, la strada è lunga, nessunə personalmente è da incolpare, ma dobbiamo finalmente affrontare questa realtà e soprattutto questa ingiustizia, rimettere in discussione i nostri, bianchi, ragionamenti colonialistici profondamente radicati in noi.

Detto questo, io, come molti altri, sono convinta che in generale dobbiamo mettere in discussione tutto il nostro sistema e lottare per il cambiamento. Nell’agricoltura, nell’educazione, nella politica o nell’interazione comune, per citarne solo alcuni. Mi preoccupa la commercializzazione di luoghi che sono destinati a tutti. Se un parco, un fiume o una cascata sono a pagamento, allora da un lato possono essere protetti dalle inondazioni della gente. Ma dare un prezzo allo stesso tempo emargina di nuovo un gruppo meno privilegiato che non può permettersi di spendere quei soldi. Per fortuna il Costa Rica ha fissato dei prezzi 3 volte più bassi per i locali che per gli stranieri, quindi almeno loro sono presi in considerazione.

Durante la nostra visita del Parco del Vulcano Tenorio, al mattino presto, direttamente all’apertura del parco, si potevano notare già parecchi turisti. Anche il proprietario del nostro ostello ci ha avvisato di non andare troppo tardi, perché il parco sarebbe parecchio affollato. Questo significa che in questo parco entra un bel po‘ di soldi. Ma dove vanno a finire tutti questi soldi? Le infrastrutture per i disabili non si vedevano, l’unico sentiero escursionistico, che poi si divide in due, non era più lungo di 3,5, massimo 4 km. Quindi nel parco stesso, in termini di infrastrutture, non c’è bisogno di investire molto denaro, almeno così pensiamo. Abbiamo chiesto all’ingresso e il signore ha risposto che questi soldi sarebbero gestiti dallo stato e che sarebbe stato utilizzato per la conservazione della natura e dei parchi protetti. Pensiamo che intendesse più precisamente il SINAC. Si tratta di un organo statale che ha l’autorità legale e svolge la funzione di gestire la sostenibilità delle risorse naturali con l’integrazione della foresta, della fauna selvatica, delle aree protette e dei sistemi idrici, attraverso delle linee guida. Il SINAC è un concetto di conservazione globale che offre l’opportunità di sviluppare un buon governo che coinvolge lo stato, la società civile, il settore privato e ogni individuo del paese interessato, lavorando per costruire un ambiente sano ed ecologicamente equilibrato. (3) Un bel concetto su cui vale la pena investire. Mi chiedo se sarà davvero rispettato in questo modo. Allo stesso tempo ci siamo ricordati dei racconti della nostra guida del Parco del Corcovado, che ci ha detto che i ranger sono pagati molto male e il loro numero è sempre più ridotto. Ma proprio questi hanno il compito principale di proteggere la natura dalla p.e.: deforestazione illegale. Questo argomento è molto complesso e non ho tutte le informazioni necessarie per poter giudicare a fondo. Alla fine, abbiamo deciso di non voler sostenere questo sistema capitalista e ci siamo intrufolati nei parchi gratuitamente.

No one owns…
heleconia plant, you see them everywhere

Questo era naturalmente uno scherzo, ma quello che abbiamo fatto, abbiamo rinunciato un bel po‘ di attività come rafting, ponti sospesi o fiumi termali a pagamento e abbiamo investito i nostri soldi in riserve naturali. Così, abbiamo camminato attraverso diverse e belle foreste, a un costo, ma ne è valsa la pena. Chi ha letto attentamente avrà notato che ho scritto i prezzi in dollari, e sì, non è stato un errore. I prezzi non sono in colones, la moneta locale, ma in dollari americani. Arrivano già i prossimi pensieri. Quanta influenza ha effettivamente il Nord America o altri paesi sul Costa Rica?

Quando stavamo tornando da una spiaggia di Uvita, che era abbastanza lontano dal nostro ostello, abbiamo incontrato un simpatico nordamericano che sembrava molto disponibile e ci ha subito offerto un tour della zona nella sua grande, enorme macchina prima di portarci all’ostello. L’aria condizionata era così forte che quasi congelavo in un paese tropicale. Nonostante la mia solita bocca larga, questa volta non ho avuto il coraggio di iniziare un discorso illuminante sul cambiamento climatico, e invece mi sono bloccata in silenzio. Lì vicino, ci ha portato sulla sua collina, dove in cima, dopo aver guidato per almeno 30 minuti su strada sterrata, attraverso una fitta foresta, ci ha mostrato con orgoglio la sua grande casa, che era ancora in costruzione. Tutta la nostra conversazione era praticamente incentrata su quanto possedeva e su come tutto fosse così grande e bello. Ora, mi piacerebbe non avere pregiudizi e fingere di essere una donna dalla mentalità molto aperta, ma no. A volte ho delle difficoltà anch’io, soprattutto dopo incontri come questi. Nonostante la sua generosità, non capisco il suo comportamento e il suo discorso, e tutta questa storia l’ho vista come un sottile modo di profitto e sfruttamento solo perché „lui può“. Chiaramente non voglio biasimare e umiliare questa persona come individuo, mi chiedo solo come può il dio soldo, quindi un tipo di potere, influenzare una persona e come poi influisce all’esterno, su altre persone e dintorni.

A tal proposito, mi è venuto in mente questo articolo che ho letto qualche tempo fa.  Parla degli indigeni costaricani Brörán, con solo 600 membri, che lottano da decenni per reclamare la loro terra. Sibar è un membro di questa comunità e racconta: „In Costa Rica ci sono 24 territori indigeni (…) e il territorio di Térraba è di 9.355 ettari e l’80% di esso è in mano ai non indigeni“, sottolinea. Continua ad essere coltivata da agricoltori che non rispettano questa legge. Questo nonostante il fatto che l’area sia stata ufficialmente riconosciuta come riserva dal 1956 e si suppone che appartenga solo a loro. Questo diritto è stato assicurato più volte da varie leggi e decreti, ma nulla di più è successo. Così i Terraba formarono un consiglio di esperti e decisero di agire in prima persona per reclamare la terra.

Seeing that in a pharmacy, if they would just only produce medicine
ah no, it is also maintaining the fossil fuel based food industry

Il suo gruppo (100 persone) è tra i liberatori. „Siamo arrivati alle quattro del mattino, ci siamo insediati nella fattoria e abbiamo fatto una dichiarazione dicendo che la fattoria era stata effettivamente riappropriata e che la persona che si era impossessata della terra aveva un tempo ragionevole per rimuovere tutto ciò che gli apparteneva e che la terra era nostra“, ricorda Sibar. „Quando siamo entrati in questa fattoria, non c’era un solo albero, c’era solo erba. Ora, tre anni dopo, è molto interessante perché gli animali hanno iniziato a venire qui e abbiamo la sicurezza alimentare, è qui che produciamo il nostro cibo“, spiega. „Gli indigeni non hanno dove coltivare nulla, e gli agricoltori hanno solo terra per il loro bestiame“, critica.

Questo conflitto è tutt’altro che vinto, perché chiaramente sono arrivate le cause, i tribunali penali e momenti altrettanto violenti. Ci sono leggi per proteggere la terra dei popoli indigeni, ma lo stato non fa nulla per farle rispettare. Due membri del Brörán sono già stati assassinati, Jhery Rivera nel febbraio 2020 e Sergio Rojas, nel marzo 2019. Nonostante tutto, il popolo continuerà a combattere, per le generazioni future (1).

Secondo la mia opinione, questi eventi sono inconcepibili. Siamo nel 2021, e ancora non ci sono diritti umani sufficientemente forti, e soprattutto diritti dei popoli indigeni. Molti sostengono che questi agricoltori hanno comprato la terra legalmente, e quindi hanno pieno potere su di essa. Tuttavia, trovo tale argomento troppo semplicistico. Ciò che è veramente democratico, o, appunto legale, è ancora molto lontano dalla giustizia. In altre parole: abbiamo un problema: gli indigeni sono stati cacciati e ora stanno alzando la voce. Devono essere ascoltati.

You can use a satellites dish for everything
Hang loose like that sloth

I popoli indigeni, che costituiscono meno del 5% della popolazione mondiale, proteggono l’80% della biodiversità globale, ma sono in pericolo. (4)

„Anche se hanno costumi e culture diverse, affrontano le stesse dure realtà: Sfratto dalle loro terre ancestrali, negazione della possibilità di esprimere la loro cultura, attacchi fisici e trattamento come cittadini di seconda classe. {…} La discriminazione è il motivo per cui i popoli indigeni costituiscono il 15% dei poveri estremi del mondo. A livello globale, soffrono anche di tassi più alti di mancanza di terra, malnutrizione e sfollamento interno rispetto ad altri gruppi.

Amnesty International difende i diritti dei popoli indigeni in tutte le regioni del mondo e chiede agli Stati di implementare e sviluppare leggi necessarie per proteggere la loro terra, la loro cultura e i loro mezzi di sussistenza“ (5). Per fortuna, esistono organizzazioni come Amnesty a cui è consigliabile donare o addirittura partecipare se vogliamo rendere il mondo un posto migliore.

Cosa significa tutto questo per noi che viaggiamo come turisti? Penso che sia estremamente di grande importanza non solo esplorare un paese come un turista privilegiato e approfittarne per il proprio bene, ma anche interessarsi alla storia e ai popoli dei luoghi. Chi ha vissuto o vive ancora qui? Quali istituzioni e infrastrutture vogliamo finanziare e perché? È perché è bello su Facebook o Instagram postare la foto? Per completare la nostra “To do” List, una lista di cose da fare prima di morire? Dove vanno i soldi? È ancora più importante informarsi sui popoli indigeni e sostenerli. Sia donando a organizzazioni che li sostengono, sia parlando di loro o aiutandoli ancora più direttamente, a livello locale.

Speriamo di avere presto l’opportunità di conoscere queste culture indigene e di imparare ancora di più.

English version

After a month and a half working in a project for the conservation of nature and turtles, far from civilization, we decided to explore the country: Costa Rica, as, unfortunately but true, real tourists. …The first uncomfortable, conflicting feelings can be noticed already in the first days. Now you will think I am crazy, or a whining little spoiled girl. But maybe I can describe my thoughts a little better and thus gain understanding. Whatever you want to visit will have a price. Long live capitalism.

In the first moment you think that it is not so abnormal, „these countries earn thanks to tourism“. But if you take a closer look, practically everything has a price. I don’t mean the rent of a kayak or a relaxing massage. I mean places where I ask myself why they are commercialized? And who has power over these properties and why? A walk in the woods, visiting a waterfall or crossing a hanging bridge. These all cost $15 or more per person. Why does this horrify me? My expectations are not being met. Because I expect these activities to be free.

Typical Tico brekfast
Mhhjammi, so many special fruit like this Annona

But why can this thought process be very unfair and not reflective? Costa Rica actually follows the perfect economic capitalist rules. And who can we thank for that? The western industrialized countries and colonialism (2). So it is very easy for me to be disappointed about this and to wishing different expectations. In that sense we still have a long way to go and statements like „it’s not my fault if their policies are a disaster“ or „I’m from the -70, -80, -90 (or more) years, I have nothing to do with the colonial era“ are very naive. Because our current European or Western comfort comes exactly from that era. The global north got rich by exploiting the global south. Until today we have cheap access to raw materials in the former colonial areas. And until today this has to do with exploitation, unfair trade agreements and companies with inhumane working conditions. You can learn more about the impact of our consumption in the short film „The story of stuff„.

 And what is Europe’s reaction: as Alice Hasters describes very well in her book (translated from the german title) „What white people don’t want to hear about racism, but should know“: „Close borders. Looking the other way. National pride. Pretending to have nothing to do with it, and continuing to drink coffee, eat chocolate, buy gold and diamonds, smartphones and tablets.“ And I would add to that: being able to travel while expecting it to cost less than back home.

As mentioned before, the road is long, the blame is not personal to anyone, but we must finally face this reality and injustice and finally challenge our, white, deeply ingrained colonialist thought processes.

Nevertheless, I, like many others, am convinced that we must generally question our entire system and strive for change. In agriculture, education, politics, or in our common dealings with each other, to name just a few. I have concerns about the commercialization of places that actually are meant for everyone. If a park, river, or waterfall is monetized, then they can be partially protected from being flooded by people. But giving a price at the same time again excludes a marginated group who cannot afford to spend that money. Fortunately, Costa Rica has set the prices for locals 3x lower than for the foreigners, then at least they are considered.

On the hike of the Tenorio Volcano Park, in the early morning, directly at the opening of the park, we could notice already quite a few tourists on the road. Even our hostel owner said not to start too late with the hike, because many people would make this. That means there should be quite a lot of money coming in. But where does all this money go? The infrastructure for disabled people was not to be seen, the only hiking trail, which then splits into two, was not longer than 3.5, max. 4 km. So in the park itself, in terms of infrastructure, there is not much money to be invested, at least we think so. We asked at the entrance and the gentleman said that the money would be managed by the state and that it would be used for the conservation of nature and the preservation of natural parks. More precisely, he meant probably the SINAC. This is a state body that has legal authority and performs the function of managing the sustainability of natural resources with the integration of forestry, wildlife, protected areas and water systems, through guidelines. SINAC is a concept of comprehensive conservation that provides the opportunity to develop good governance that involves the state, civil society, private sector, and every individual of the affected country, working to build a healthy and ecologically balanced environment. (3) A beautiful concept worth investing in. Will it really be applied in this way? At the same time we remembered the stories of our guide from Corcovado Park, who told us that the rangers are very badly paid and their number is decreasing. But exactly these have the main task to protect nature f.e.: from illegal deforestation. This topic is very complex and I don’t have all the necessary information to be able to judge more precisely. In the end, we decided not to support this capitalistic system and we sneaked into the parks for free.

Arbol de la paz – Seiba tree with quite some size and energy
Beautiful top deck of a hostel in Uvita

This was of course a joke, but what we did, we avoid quite a lot of activities like rafting, suspension bridges or paid thermal rivers and invested our money in nature reserves. Thus, we hiked through different and beautiful forests, at a cost, but it was still beautiful.

Those who read carefully may have noticed that I wrote down the prices in dollars, and yes, that was not a mistake. The prices are not in colones, the local currency, but in American dollars. Here come already the next thoughts. How much influence does North America or other countries actually have on Costa Rica?

When we were returning from a beach in Uvita, which was quite far from our hostel, we met a nice North American who seemed very helpful and immediately offered us a round tour of the area in his big, huge car before taking us to the hostel. The air conditioning was so strong that I was almost completely frozen in a tropical country. Despite my usually big mouth, this time I didn’t have the courage to start an enlightening climate change discourse, and instead froze quietly. There nearby, he took us up his hill, where at the very top, after we drove at least 30 min on gravel road, through dense forest, he proudly showed us his big house, which was still under construction. Our whole conversation was practically focused on how much he owned and how everything was so great. Now, I would love to have no prejudices and pretend that I am a very open-minded woman, but no. Sometimes I have still trouble doing that, mainly after encounters like this. Despite his generosity, I had no understanding of his behaviour and talk, and saw this whole story as a subtle kind of profit and exploitation just because „he can“. Of course, I don’t want to blame and shame this person as an individual, I just wonder how can money, i.e. power influence a person and how does this then affect outwardly, on other people and surroundings.

In this regard, this article came to my mind, which I read some time ago.  It is about the Costa Rican indigenous people Brörán, with only 600 members, who have been fighting for decades to reclaim their land. Sibar is a member of this community and tells „In Costa Rica there are 24 indigenous territories (…) and the Térraba territory is 9,355 hectares and 80% of it is in the hands of non-indigenous people,“ he points out. It continues to be farmed by farmers who do not comply with this law. This is even though the area has been officially recognized as a reserve since 1956 and should be at their disposal alone. This right has been assured to them again and again by different laws and decrees, but nothing has happened. So the Terraba formed a council of elders and decided to become active themselves and take back the land.

When one river meets the other
Pinapple monocrops in Limon

His group (100 people) are among the liberators. „We arrived at four o’clock in the morning, settled on the farm and made a statement saying that the farm had indeed been reclaimed and that the person who had appropriated the land had a reasonable time to remove everything that belonged to him and that the land was ours,“ Sibar recalls. „When we entered this farm, there was not a single tree, only grass. Today, three years later, it’s very interesting because the animals have started coming here again, and we have food security, this is where we produce our food,“ he explains. „The indigenous people have nowhere to grow anything, and the farmers only have land for their cattle,“ he criticizes.

This conflict is far from won, because clearly came the lawsuits, criminal courts and equally violent moments. There are laws to protect the lands of indigenous peoples, but the state does nothing to enforce them. There have already been two members of the Brörán murdered, Jhery Rivera in February 2020 and Sergio Rojas, in March 2019. Despite everything, the people will continue to fight, for the generations to come. (1).

To my mind, these events are unbelievable. We are in 2021, and still there are no sufficiently strong human rights and most especially rights of indigenous people. Many argue that these farmers bought the land legally, and therefore have full power over it. Nevertheless, I find such reasoning too simplistic. What is really democratic, or legal, is still very far from justice. In other words, we have a problem: the indigenous people have been driven out and are now raising their voices. They must be heard.

The time has come to stand up against injustice and opression
Picture of the Art street in San Jose

Indigenous people, who make up less than 5% of the world’s population, protect 80% of global biodiversity, but they are in danger. (4)

„Although they have different customs and cultures, they face the same harsh realities: Eviction from their ancestral lands, denial of the opportunity to express their culture, physical attacks, and treatment as second-class citizens. {…} Discrimination is the reason indigenous people make up 15% of the world’s extreme poverty. Globally, they also suffer higher rates of landlessness, malnutrition and internal displacement than other groups.

Amnesty International advocates for the rights of indigenous people in all regions of the world and calls for states to apply and develop much-needed laws to protect their lands, cultures, and livelihoods“ (5). Fortunately, organizations like Amnesty exist, which it is advisable to donate or even collaborate if we want to make the world a better place.

What does all this mean for us who travel as tourists? I think it is of extreme importance not only to explore a country as a privileged tourist and benefit from it for our own good, but also to be interested in the history and the people of the places. Who lived here or still lives here? Which institutions and infrastructures do we want to finance and why? Is it because it is so nice on Facebook or Instagram to post the photo? To have a to-do/bucket list checked off? Where is the money going? It is of even greater importance to inform yourself about the indigenous people and to support them. Whether it is by donating to organizations that support them, talking about them or helping them more directly, locally.

We hope that soon we will have the opportunity to get to know these cultures of our ancestors and to learn much more.

1 – https://thecostaricanews.com/the-long-recovery-of-indigenous-lands-in-costa-rica/
2 – https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19938/kapitalismus
3 – http://www.sinac.go.cr/EN-US/conozca/Pages/default.aspx
4 – https://www.nationalgeographic.com/environment/article/can-indigenous-land-stewardship-protect-biodiversity-
5 – https://www.amnesty.org/en/what-we-do/indigenous-peoples/
6 – https://www.youtube.com/watch?v=9GorqroigqM

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: