À propos… Biodiversity

Versione italiana vedi sotto
English version below

Fangen wir mit der Definition von dieser an: «Biodiversität umfasst drei große Bereiche, die eng miteinander verzahnt sind: die Vielfalt der Ökosysteme, die Vielfalt der Arten und die genetische Vielfalt innerhalb der Arten.» (1)

Wir hatten das Glück in einem Ort zu sein, welcher eine sehr hohe prozentuale Biodiversität besitzt: Der Tropenwald Corcovado, ein echter Jungle. Diese 5 tägliche Erfahrung war eine Mischung zwischen Anstrengung/Grenzenüberschreitung und grossen Bewunderungen; als ob wir durch Alice Wunderland durchlaufen würden. Eine Mischung von diesem Gefühl nie wirklich trocken zu sein, Schweisströpfchen überall zu haben (geschätzte 20L) und kontinuierlich klebrig zu sein. Dabei Zecken in den unwahrscheinlichsten Orten, auf welche wir nicht weiter im Detail eingehen und Mücken die stärker als unser «Mosquito repellent» Spray sind. Musst du auf Toilette? Pass auf, dass keine Schlange dich auf die Popobacke beisst. Zum Glück war ich nicht in meiner Periode…

Wir fühlten uns, wie echte Ranger. Uns fehlte der typische grüne Angel-Hut, aber sonst hatten wir alles. Sogar einen Kompass (welchen wir natürlich nicht benutzt haben). Wir liefen schon um 6 Uhr morgens los, queer durch unterschiedliche Ökosysteme, durch volle Wälder, überquerten Flüsse, welche bis zur Hüfte hoch waren…und ja nicht still bleiben, sonst denkt das Krokodil, dass wir was leckeres zum Knabbern sind (welches uns danach begrüsst hat, mit seinem schönen grünen Maul). Diese ganzen Anstrengungen wurden sehr schnell in den Schatten gestellt, weil unsere ganzen Sinne überfordert wurden von ganz vielen neuen Gerüche, Farben und Bilder.

Natürlich sind wir nicht alleine durch den Jungle als selbstbewusste Ranger gewandert, sondern wurden von Gersen, unserem echten Ranger Guide, begleitet. Oder sagen wir besser: er hat uns geführt, weil ohne ihn wären wir blind wie die Maulwürfe durch dieses grüne und gefährliche Paradies gelatscht. Ihn haben wir durch die Organisation «Osawild» getroffen. Eine Organisation, welche etwas teurer war als andere, aber wir hatten das Privileg die Tour als Geschenk bekommen zu haben (danke Mama, Papa, Oma, Opa, Chrissi, Oli, Jogi, Mara) und gleichzeitig unterstützten wir damit ein costaricanisches Unternehmen, das den Ökotourismus und die Bildung in Umweltthemen vor Ort fördert. (2)

Unser Guide, ein Biologe, mit grossem Wissen, konnte uns praktisch von jedem Vogel vorsingen den Namen nennen, von vielen Pflanzen ihren Nutzen, die Herkunft und die traditionelle Anwendung der indigenen Bevölkerung erklären und trotzdem meinte er «Wir können nicht alles der Natur wissen, das ist das Schöne an ihr». «Ihr seid in einem Ort, wo ihr lernen wird und Fürsorge üben könnt. Es ist nicht wie in der Schule, es ist nicht «ich möchte», die Natur wird zeigen, was Sie zeigen möchte». Gersen erklärte uns, dass er viele Dinge in diesem Ort nicht sehen, sondern fühlen würde. Deshalb würde er gerne hier meditieren. Eine Mischung zwischen akademischem Wissen und Spiritualität. Eine besondere Verbindung zur Natur, welches wir durch unser technisiertes, hektisches karriereorientiertes Leben verlernt haben.
Wie im ersten Artikel erwähnt wurde: Costa Rica beheimatet geschätzte 5 % der noch verbliebenen Artenvielfalt der Welt. Und schätzungsweise 2,5% der Artenvielfalt des Planeten mit 13 verschiedenen Arten von Ökosystemen, leben im Corcovado Park. (3). «2.5% der Bioversität, aber wir wissen noch nicht mal wie viele Insekten existieren, also was bedeutet diese Zahl wirklich? Menschen haben den Bedarf alles zu kategorisieren, aber eigentlich geht dies nicht» Eine Aussage, welche meiner Meinung nach, einer Reflexion verdient.

Wir wanderten am ersten Tag 6 km, am zweiten Tag 11 Stunden, 28km und am Dritten 25 km durch ganz verschiedene Landschaften. Die erste war eine spät Nachmittags- /Abendwanderung, durch Schluchten und Bäche. Exotische Frösche, mit unglaublichen, fast unrealistische Farben, Spinnen die haarig wie Hagrid aus Harry Potter und gross wie eine Faust waren. Eine grosse Anzahl von Insekten, wovor sich die Meisten ekeln, aber, die so wichtig für das Gleichgewicht sind, dass wir diese eigentlich sehr bewundern sollten. Am 2. und 3. Tag war vieles hügeliger und dann ging es in den Tieflandurwald über, bis zu einem Wechsel zwischen Wald und Küste. Aber auch innerhalb gab es Veränderungen. So wechselte die Flora und Fauna immer wieder von Primärwald (ursprünglich und noch nie abgeholzt, gibt es in Europa fast gar nicht mehr) und Sekundärwald, der früher einmal bewirtschaftet wurde. Allerdings fällt einem das fast nicht auf, da hier nach 30 Jahren wieder 20 Meter hohe Bäume und dichtes Buschwerk stehen. Von schnarchenden Truthähnen (Curacao) über wunderschöne kleine Vögel, weisse Falken, Tucan, Königsgeier über Helmbasilisken (Jesus Lizard auf englisch, weil er über kurze Distanzen über Wasser laufen kann), riesige Heuschrecken bis  zu den 4 hier vorkommenden Affenarten wie den Kapuzineräffchen, oder wie ich sie nenne: Cappuccinoäffchen, konnte man hier wirklich wahnsinnig viel sehen. Die Pflanzenwelt war ebenso beeindruckend mit Bäumen, die bis zu 70 m hoch werden (Ceiba Pentandra) oder Matapalo Bäumen zum Durchlaufen oder Blumen, die Photosynthese nicht durch Blätter betreiben. Die riesigen «Gambas», Bein auf Spanisch, welche diese Bäume unterstützten, malten auf der Erde grosse, fantasievolle Bilder. Sie wirkten wie Riesen «Ents» aus Herr der Ringe, und wir, wie kleine 3 Hobbits (ohne haarige Füsse).
Die Koordination zwischen Laufen, Hören, Schauen, Schwitzen und Trinken war manchmal schwierig. Trotzdem war es wunderbar, so wunderbar, dass es manchmal kaum realistisch wirkte und so unglaublich unterschiedlich zu dem, an was unsere Augen meistens gewöhnt waren. Die andere wahre Realität, welche wir ernsthaft konfrontieren müssen, ist leider erschreckend. Wissenschaftler des Weltbiodiversitätsrats IPBES schätzen, dass jede 24 Stunden zwischen 150-200 Tier- und Pflanzenarten aussterben (4). Wir erleben das sechste grosse Massensterben (das 5. waren die Dinosaurier). Gemäss „The Guardian“ ist die am stärksten betroffene Region in Süd- und Mittelamerika, wo ein Rückgang der Wirbeltierpopulationen um 89 % zu verzeichnen ist, der größtenteils auf die Abholzung riesiger Gebiete mit wildreichen Wäldern zurückzuführen ist (5). Es tut uns Leid, diesen Artikel so brutal zu beenden, mit einem bitteren Geschmack. Wir können so tun, als ob dies nicht wahr wäre, und unser Leben wie die drei Affen: Ich sehe, höre und sage nichts, weiter führen oder die Sache in den Griff nehmen, sich aktiv engagieren, unsere Aktionen zu reflektieren und unseren Regierungen Druck zu geben. Die Augen aufmachen und gemeinsam etwas dagegen tun. Es ist höchste Zeit Teil des Wandels zu sein.
Deswegen sind wir umso dankbarer, dass wir das noch sehen und erleben durften.

Versione italiana

Cominciamo con la definizione: “ La biodiversità è la grande varietà di animali, piante, funghi e microorganismi che costituiscono il nostro Pianeta. Una molteplicità di specie e organismi che, in relazione tra loro, creano un equilibrio fondamentale per la vita sulla Terra. La biodiversità infatti garantisce cibo, acqua pulita, ripari sicuri e risorse, fondamentali per la nostra sopravvivenza. ” (6)

Abbiamo avuto la fortuna di trovarci in un luogo che ha un’altissima percentuale di biodiversità: la foresta tropicale del Corcovado, una vera giungla. Questa esperienza di cinque giorni è stata un misto tra sforzo/superamento dei propri limiti e grande ammirazione; come se stessimo camminando nel paese delle meraviglie di Alice. Un misto di quella sensazione di non essere mai veramente asciutti, di avere goccioline di sudore dappertutto (stimate 20L) e di essere continuamente appiccicosi. Il tutto mentre abbiamo zecche nei posti più improbabili, di cui non entreremo nei dettagli, e zanzare che sono più forti del nostro spray „Mosquitos repellent“. Devi andare in bagno? Assicurati che un serpente non ti morda la chiappa. Per fortuna non avevo il ciclo…

Ci siamo sentiti dei veri ranger. Ci mancava il tipico cappello verde da pesca, ma per il resto avevamo tutto. Addirittura una bussola (che ovviamente non abbiamo usato). Abbiamo iniziato a camminare dalle 6 del mattino, vagando per diversi ecosistemi, attraverso foreste fitte, attraversando fiumi con l’acqua fino alla vita… e non stare immobile, o il coccodrillo penserà che sei qualcosa di gustoso da sgranocchiare (che ci ha salutato dopo l’attraversata, con il suo bel sorriso verde). Tutto questo sforzo fu rapidamente eclissato quando i nostri sensi furono sopraffatti da nuovi odori, colori e immagini.

Naturalmente non abbiamo camminato nella giungla da soli come ranger sicuri di sé, ma siamo stati accompagnati da Gersen, la nostra vera guida. O meglio: ci ha guidato, perché senza di lui avremmo camminato alla cieca come talpe in questo paradiso verde e pericoloso. Lo abbiamo conosciuto attraverso l’organizzazione „Osawild“. Un’organizzazione, che era un po‘ più costosa di altre, ma abbiamo avuto il privilegio di ricevere il tour come regalo (Danke Mama, Papa, Oma, Opa, Chrissi, Oli, Jogi, Mara) e allo stesso tempo abbiamo sostenuto una compagnia costaricana, che promuove l’ecoturismo e l’educazione alla crisi ambientale a livello locale. (2)

La nostra guida, un biologo, con grande conoscenza, poteva dirci il nome di ogni uccello, di molte piante e spiegandoci i loro usi medicinali, le origini e gli usi tradizionali degli indigeni e tuttavia diceva: „Non possiamo sapere tutto della natura, questo è il bello di essa“. „Siete in un luogo dove imparerete e praticherete la cura. Non è come a scuola, non è ‚Io voglio‘, la natura mostrerà ciò che vuole mostrare“. Gersen ci ha spiegato che più che vedere, “percepiva” in questo luogo. Ecco perché gli piace meditare qui. Un misto tra conoscenza accademica e spiritualità. Una connessione speciale con la natura, che abbiamo disimparato attraverso le nostre vite industrializzate e frenetiche orientate alla carriera.

Come è stato menzionato nel primo articolo: Il Costa Rica ospita circa il 5% della biodiversità rimasta nel mondo. E si stima che il 2,5% della biodiversità del pianeta, con 13 diversi tipi di ecosistemi, vive nel parco Corcovado. (3). „Il 2,5% della bioversità, ma non sappiamo nemmeno quanti insetti esistano, quindi cosa significa veramente questo numero? Gli esseri umani hanno il bisogno di schedare tutto, ma in realtà questo non è possibile“. Un’affermazione per la quale, secondo me, merita una riflessione.

Abbiamo camminato 6 km il primo giorno, 11 ore e 28 km il secondo e 25 km il terzo, attraverso paesaggi molto diversi tra loro. La prima è stata un’escursione nel tardo pomeriggio/sera, attraverso piccoli canyon e ruscelli. Rane esotiche, con colori incredibili, quasi irreali, ragni pelosi come Hagrid di Harry Potter e grandi come un pugno di una persona adulta. Un gran numero di insetti, di cui la maggior parte delle persone ha orrore, ma che sono così importanti per l’equilibrio che dovremmo realmente ammirarli. Il secondo e il terzo giorno era inizialmente molto più collinoso rispetto al primo giorno. Successivamente ci siamo incamminati in una giungla di pianura, un alternarsi di passaggi tra foresta e costa. Ma anche all’interno, nella foresta, si potevano notare diversi ecosistemi. Un continuo alternarsi di flora e fauna, da foresta primaria (originale e mai disboscata, la quale non esiste più in Europa) a foresta secondaria, la quale una volta era coltivata. Tuttavia, quasi non te ne accorgi, perché dopo 30 anni ci sono di nuovo alberi alti 20 metri e cespugli fitti. Dai tacchini selvatici (Curacao) a bellissimi piccoli uccelli, falchi bianchi, Tucan, avvoltoi reali a basilischi a casco (“Jesus Lizard” in inglese, perché può correre su brevi distanze sull’acqua), enormi cavallette fino alle 4 specie di scimmie che si trovano qui. Un esempio: le scimmie cappuccine, o come le chiamo io: scimmie cappuccino. La vita vegetale era allo stesso modo impressionante con alberi che crescono fino a 70 m di altezza (Ceiba Pentandra) o alberi di Matapalo da attraversare o fiori che fotosintetizzano non attraverso le foglie. Le gigantesche „gambas“, gambe in spagnolo, che sostenevano questi alberi dipingevano grandi immagini fantasiose sulla terra. Sembravano dei giganteschi „Ents“ dal film  “Signore degli Anelli”, e noi dei piccoli hobbit (senza piedi pelosi).

Coordinarsi tra camminare, ascoltare, osservare, sudare e bere era a volte difficile. Eppure, era meraviglioso, così meraviglioso che a volte sembrava quasi irreale, e così incredibilmente diverso da ciò a cui i nostri occhi erano solitamente abituati. Ma l’altra vera realtà che dobbiamo seriamente affrontare, è tristemente spaventosa. Gli scienziati dell‘ IPBES (Piattaforma intergovernativa scienza-politica per la biodiversità e i servizi ecosistemici) stimano che ogni 24 ore si estinguono 150-200 specie di animali e piante (4). Stiamo vivendo la sesta grande estinzione di massa (la quinta fu quella dei dinosauri). Secondo il giornale “The Guardian”, la regione più colpita è il Sud e Centro America, dove c’è stato un declino dell’89% delle popolazioni di vertebrati, in gran parte dovuto alla deforestazione di vaste aree di foreste ricche di fauna selvatica (5). Ci dispiace terminare questo articolo in modo così brutale, con un sapore amaro. Possiamo far finta che questo non sia vero, e proseguire come le tre scimmie: Non vedo, non sento, non parlo. Oppure prendere in mano la situazione, attivarsi, riflettere sulle nostre azioni e dare pressione ai nostri governi. Aprire gli occhi e fare qualcosa insieme. È ora di far parte del cambiamento.

Intanto…siamo ancora più grati di essere stati in grado di vedere e sperimentare tutto questo.

English Version

Let’s start with the definition of this: „Biodiversity encompasses three broad areas that are closely interrelated: the diversity of ecosystems, the diversity of species and the genetic diversity within species.“ (1)

We were lucky to be in a place that has a very high percentage of biodiversity: the Corcovado tropical forest, a real jungle. This 5-day experience was a mixture between effort/border-crossing and great admiration; as if we were walking through Alice Wonderland. A mixture of that feeling of never really being dry, having droplets of sweat everywhere (estimated 20L) and being continuously sticky. And ticks in the most unlikely places, which we won’t go into in detail, and mosquitoes stronger than our „Mosquito repellent“ spray. Need to go to the toilet? Make sure no snake bites your butt cheek. Luckily I wasn’t on my period…

We felt like real rangers. We were missing the typical green fishing hat, but otherwise we had everything. Even a compass (which we didn’t use, of course). We started at 6 am, crossed different ecosystems, full forests, crossed rivers that were up to our waists…and don’t stay still, or the crocodile will think we are something tasty to nibble on (which greeted us afterwards, with its beautiful green mouth). All these efforts were quickly eclipsed by the many new smells, colours and images that overwhelmed all our senses.

Of course, we did not wander through the jungle alone as self-confident rangers, but were accompanied by Gersen, our real ranger guide. Or should we say: he guided us, because without him we would have traipsed blind as moles through this green and dangerous paradise. We met him through the organisation „Osawild“. An organisation that was a bit more expensive than others, but we had the privilege to get the tour as a gift (thanks mum, dad, grandma, grandpa, Chrissi, Oli, Jogi, Mara) and at the same time we supported a Costa Rican company that promotes ecotourism and education in environmental issues locally. (2)

Our guide, a biologist with great knowledge, could tell us the name of practically every bird we sang to, explain the benefits of many plants, their origins and the traditional uses of the indigenous people, and yet he said „we can’t know everything about nature, that’s the beauty of it“. „You are in a place where you will learn and practise care. It’s not like school, it’s not ‚I want to‘, nature will show what it wants to show“. Gersen explained to us that he would not see many things in this place, but feel them. That is why he would like to meditate here. A mixture between academic knowledge and spirituality. A special connection to nature, which we have forgotten through our mechanised, hectic career-oriented lives.
As mentioned in the first article: Costa Rica is home to an estimated 5% of the world’s remaining biodiversity. And an estimated 2.5% of the planet’s biodiversity, with 13 different types of ecosystems, live in Corcovado Park. (3). „2.5% of bioversity, but we don’t even know how many insects exist, so what does that number really mean? Humans have the need to categorise everything, but actually this is not possible“ A statement that, in my opinion, deserves reflection.

We hiked 6 km on the first day, 11 hours, 28km on the second day and 25 km on the third through very different landscapes. The first was a late afternoon/evening hike, through gorges and streams. Exotic frogs, with unbelievable, almost unrealistic colours, spiders as hairy as Hagrid from Harry Potter and as big as a fist. A large number of insects, which most people are afraid of, but which are so important for the balance that we should really admire them. On the 2nd and 3rd day, much was more hilly and then it changed to lowland jungle, to a change between forest and coast. But there were also changes within. So the flora and fauna kept changing from primary forest (original and never deforested, it almost doesn’t exist in Europe anymore) and secondary forest, which was once cultivated. However, you almost don’t notice it, because after 30 years there are 20-metre-high trees and dense bushes here again. From snoring turkeys (Curacao) to beautiful small birds, white hawks, toucans, king vultures, helmet basilisks (Jesus Lizard in English because it can run over water over short distances), huge grasshoppers to the 4 species of monkeys found here like the capuchin monkeys, or as I call them: cappuccino monkeys, you could really see an incredible amount here. The flora was equally impressive with trees that grow up to 70 m tall (Ceiba Pentandra) or Matapalo trees to walk through or flowers that do not photosynthesise through leaves. The giant „gambas“, leg in Spanish, that supported these trees painted large, imaginative pictures on the earth. They looked like giant „Ents“ from Lord of the Rings, and we, like little 3 Hobbits (without hairy feet).
The coordination between walking, listening, looking, sweating and drinking was sometimes difficult. Nevertheless, it was wonderful, so wonderful that sometimes it hardly seemed realistic and so incredibly different from what our eyes were used to most of the time. The other true reality, which we must seriously confront, is sadly frightening. Scientists from the World Biodiversity Council IPBES estimate that between 150-200 animal and plant species become extinct every 24 hours (4). We are experiencing the sixth great mass extinction (the 5th was the dinosaurs). According to The Guardian, the worst affected region is in South and Central America, where there has been an 89% decline in vertebrate populations, largely due to deforestation of vast areas of wildlife-rich forests (5). We are sorry to end this article so brutally, with a bitter taste. We can pretend this is not true and live our lives like the three monkeys: I don’t see, I don’t hear, I don’t say, carry on, or take charge, get actively involved, reflect on our actions and put pressure on our governments. Open our eyes and do something about it together. It is high time to be part of the change.
That’s why we are all the more grateful that we were still able to see and experience this.

1 – https://www.greenpeace.de/biodiversitaet

2 – https://www.osawild.travel/about-us/

3 – https://www.osawild.travel/product-category/corcovado-adventures/

4 – https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/artensterben-wissenschaftler-des-ipbes-schlagen-alarm-16173097.html

5 – https://www.theguardian.com/environment/2018/oct/30/humanity-wiped-out-animals-since-1970-major-report-finds

6 – https://www.wwf.it/il_pianeta/biodiversita/che_cosa_e_biodiversita/

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